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Die Sache die man Liebe nennt

Das Leben der Fritzi Massary

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783499225291
Sprache: Deutsch
Umfang: 384 S., Zahlr. Fotos
Format (T/L/B): 2.6 x 19 x 12.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Eine junge Soubrette kommt an das Berliner Metropol-Theater. Schön ist sie nicht, ein wenig zu klein, ein wenig zu füllig. Aber wie sie geht, ihre Grazie und ihr Charme, ihre Disziplin und Präzisison machen Fritzi Massary zur berühmtesten Operettendiva der goldenen zwanziger Jahre. Sie begegnet ihrer großen Liebe, dem Schauspieler Max Pallenberg. Doch zur Zielscheibe antisemitischer Propaganda geworden, müssen beide aus Deutschland fliehen. In Hollywood gewinnt Massary neue Freunde: die Werfels und die Manns, Ernst Lubitsch und Ludwig Marcuse.

Autorenportrait

Carola Stern lebte bis 1951 als Lehrerin in der DDR. In den fünfziger Jahren studierte sie an der Freien Universität und arbeitete als wissenschaftliche Assistentin am Institut für politische Wissenschaft in West-Berlin. 1960 bis 1970 Leiterin des Politischen Lektorats im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Daneben journalistische Tätigkeit für Zeitungen und Rundfunkanstalten. 1970 bis 1985 Redakteurin und Kommentatorin in der Hauptabteilung Politik des Westdeutschen Rundfunks. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1970 Jacob-Kaiser-Preis, 1972 Carl-von-Ossietzky-Medaille für ihre Tätigkeit bei amnesty international, 1988 Wilhelm-Heinse-Medaille. Ab 1987 Vizepräsidentin, ab 1995 Ehrenpräsidentin des deutschen P.E.N.-Zentrums. Carola Stern starb 2006 in Berlin. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter eine Ulbricht-Biographie, ein Essayband über Menschenrechte und die Autobiographien «In den Netzen der Erinnerung» und «Doppelleben». Bei Rowohlt erschienen die Biographien über Dorothea Schlegel, «Ich möchte mir Flügel wünschen» (1991), und über Rahel Varnhagen, «Der Text meines Herzens» (1994); bei Rowohlt · Berlin «Isadora Duncan und Sergej Jessenin. Der Dichter und die Tänzerin» (1996), «Die Sache, die man Liebe nennt. Das Leben der Fritzi Massary» (1998) und «Männer lieben anders. Helene Weigel und Bertolt Brecht» (2000). Im Jahr 2004 wurde Thomas Schadts Film «Carola Stern - Doppelleben» ausgestrahlt.

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