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Buchtipps - Romane A-Z

Wer Lust auf ein Buch voller Magie und Lebensfreude hat, ist bei diesem Titel genau richtig. Im Stil von Isabel Allende erzählt die mexikanische Autorin Sofia Segovia die Geschichte des kleinen Simonopios, der am Anfang der Geschichte von der alten Nana Reja gefunden wird. Von Bienen umhüllt, die ihn warm halten.

Da ist sie mal wieder, und das ganz kurz vor ihrem 80. Geburtstag: Isabel Allende! Wer vor 40 Jahren schon das Geisterhaus verschlungen hat, wird in den vergangenen Jahrzehnten immer mal wieder zu einem ihrer Bücher gegriffen haben, denn Isabell Allende schreibt einfach großartig.

Möchten wir lesen, was draußen passiert? Möchten wir über einen Waldbrand lesen, der sich immer in den Sommermonaten einstellt, der qualmt, alles frisst und um sich greift, normales Leben unmöglich macht? Angesichts der Realität in Brandenburg und Südeuropa eigentlich nicht- außer, wenn es sich um ein grandios geschriebenes Buch handelt - konzentriert auf das Wesentliche und dabei fast spannend wie ein Kriminalroman:  und genau das ist ewiger Sommer.

Anna möchte Opernsängerin werden - sie hat eindeutig Talent, muss aber, um das Studium zu finanzieren, nachts in Jazzkneipen auftreten. Dort lernt sie Max kennen ... Klar, das Buch ist auch eine Liebesgeschichte, vor allem aber eröffnet es auch für Unmusikalische eine ganz neue Welt - die der Musik!

Adelaide ist 46 endlich geschieden und möchte neu durchstarten: sich neu verlieben, erfolgreicher in Ihrem Job in einem Verlag werden, Aber ist das so einfach, wie sie es sich vorstellt? Der Roman ist mindestens ebenso gut, wie das Titelbild - versprochen!

Shuggie ist anders, zart, fantasievoll und feminin, und das ausgerechnet in der Tristesse und Armut einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 80er-Jahre, mit einem Vater, der virile Potenz über alles stellt. Shuggies Herz gehört der Mutter, Agnes, die ihn versteht und der grauen Welt energisch ihre Schönheit entgegensetzt, Haltung mit makellosem Make-up, strahlend weißen Kunstzähnen und glamouröser Kleidung zeigt - und doch Trost immer mehr im Alkohol sucht.

Nein, wir sind nicht im Schuhkarton von Sabine Geske, dem besten Schuhladen , sondern begleiten Alex , der versucht seinem Vater und der Schuhfabrik zu entkommen. Sehr hintergründig, komisch und Schuhe kommen natürlich auch drin vor!

Elizabeth Strout ist eine scharfsinnige und mitfühlende Chronistin des Alltags, all der kleinen und großen Dramen, die man Leben nennt. In ihrem neuen Roman erzählt Lucy Barton (die Heldin aus den Romanen 'Die Unvollkommenheit der Liebe' und 'Alles ist möglich') von der komplexen und innigen Beziehung zu ihrem ersten Mann William, von den Anfängen, als sie noch studierten, von ihren beiden Töchtern und vom schmerzvollen Ende ihrer Ehe. Doch obwohl sie neue Partner, neue Liebe finden, bleiben sie einander jahrzehntelang verbunden.

Emmys Leben umspannt fast ein ganzes Jahrhundert. Ihre Kindheit auf einer kleinen Nordseeinsel ist geprägt von Ebbe und Flut und von ihrer verbitterten Großmutter Alma, die Schulpflicht für Unsinn hält. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, ist Emmys Schullaufbahn ohnehin beendet, noch bevor sie richtig begonnen hat. Alles, was ihr bleibt, ist ein Leben als Dienstmädchen im Tollhaus der Zwanzigerjahre: Berlin. Schnell lernt sie Hauke, einen Sohn aus reichem Hause, kennen. Der »eingebildete Fatzke« zeigt ihr das Leben und so einiges mehr.

Vom Erbe unserer Mütter und dem Wagnis eines freien LebensIn Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie?